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Categorie | Deutsch

Deutsch-kanadisches Graduiertenkolleg in der Biomedizin wird weiter gefördert

Wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft mitteilte, wird das deutsch-kanadische Graduiertenkolleg mit dem Titel „Complex Membrane Proteins in Cellular Development and Disease“ um weitere viereinhalb Jahre verlängert. Biologen und Mediziner der Technischen Universität Kaiserslautern, der Universität des Saarlandes und der Universität Alberta in Edmonton (Kanada) konnten mit ihrem zweiten Antrag eine Förderung von knapp vier Millionen Euro für ihre Forschung und die Ausbildung junger Wissenschaftler einwerben. Auf deutscher Seite wird das Graduiertenkolleg seit 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert, auf kanadischer Seite vom „Natural Sciences and Engineering Council of Canada“.
 
Die Forscher des internationalen Graduiertenkollegs untersuchten bereits in den vergangenen viereinhalb Jahren ausgewählte Membranproteine, deren Fehlfunktionen im Zusammenhang mit schwerwiegenden Erkrankungen des Menschen stehen, zum Beispiel mit Autoimmunerkrankungen, Taubheit, Mukoviszidose, Krebs, Herz-Kreislauf-Störungen und Alzheimer. Sie widmeten sich außerdem Proteinen, die sich auf Entwicklungs- und Anpassungsprozesse tierischer und pflanzlicher Zellen auswirken. Die Ergebnisse und Perspektiven dieser Forschung überzeugte die Deutsche Forschungsgemeinschaft, so dass sie jetzt die Förderung um weitere viereinhalb Jahre verlängerte.   
 
Das Graduiertenkolleg bietet dem wissenschaftlichen Nachwuchs einen Zugang zu ausgewählten Modellsystemen, zum Beispiel humane Zellkulturen und Hefe, sowie eine breite Palette anspruchsvoller experimenteller Ansätze. Betreut werden die Doktorandinnen und Doktoranden jeweils von zwei Wissenschaftlern vor Ort sowie einem Wissenschaftler aus Edmonton. So wird der hohe internationale Standard erfüllt. Das Graduiertenkolleg beinhaltet unter anderem ein Gastwissenschaftlerprogramm, in dem Wissenschaftler führender internationaler und nationaler Forschungszentren zu Vorträgen und Seminaren eingeladen werden. Darüber hinaus ermöglicht es den Nachwuchswissenschaftlern einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt an der Partneruniversität in Kanada. Diese fördert die Integration der Graduierten in die wissenschaftliche Gemeinschaft und bereitet sie für Führungspositionen in Wissenschaft, Forschung und Industrie vor. Ein gemeinsamer deutsch-kanadischer Promotionsabschluss wird angestrebt.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert die deutschen Partner im  Graduiertenkolleg (IRTG 1830) mit knapp vier Millionen Euro für jeweils viereinhalb Jahre. Die kanadischen Partner werden für fünf Jahre mit umgerechnet 1,5 Millionen Euro vom Natural Sciences and Engineering Council of Canada (NSERC) unterstützt.

Kontakt für Rückfragen:
Dr. Gabriele Amoroso
Tel.: (0631) 2053633 oder (06841) 1626541
E-Mail: gamoroso(at)rhrk.uni-kl.de oder amoroso(at)mx.uni-saarland.de

 
Hinweis für Hörfunk-Journalisten:

Sie können Telefoninterviews in Studioqualität mit Wissenschaftlern der Universität des Saarlandes führen, über Rundfunk-Codec (IP-Verbindung mit Direktanwahl oder über ARD-Sternpunkt 106813020001). Interviewwünsche bitte an die Pressestelle (0681/302-3610).

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http://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/14644.html


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