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Universität Gießen erfolgreich bei der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“

Nr. 172 • 23. September 2015

Neue Impulse für die Lehrerbildung an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU): Im Rahmen der Ausschreibung „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) ist das Projekt „Gießener Offensive Lehrerbildung“ (GOL) heute bewilligt worden. Das Projekt war bereits in einer ersten Bewilligungsrunde im März 2015 von einem Auswahlgremium positiv begutachtet worden. Die Förderung umfasst einen Zeitraum von zunächst drei Jahren.

Das Projekt „Gießener Offensive Lehrerbildung (GOL): Bildungsbeteiligung, Reflexivität, Vernetzung: Auf die Lehrkraft kommt es an – Auf die Uni kommt es an“ wurde federführend von Prof. Dr. Ludwig Stecher (Institut für Erziehungswissenschaft, Sprecher), Prof. Dr. Claudia von Aufschnaiter (Institut für Didaktik der Physik) und Prof. Dr. Jochen Wissinger (Institut für Schulpädagogik und Didaktik der Sozialwissenschaften) ausgearbeitet.

„Ich freue mich sehr darüber, dass das Gießener Projekt nach der positiven Evaluation nun auch die notwendigen Fördermittel erhält“, sagte  JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee: „Als größte lehrerbildende Universität Hessens nehmen wir eine besondere Verantwortung wahr.  Ich bin dankbar, dass die profilbildende Bedeutung der Lehrerbildung an der JLU in einem harten Wettbewerb um die besten Konzepte nun auch auf Bundesebene bestätigt wird.“

Prof. Dr. Adriaan Dorresteijn, als Erster Vizepräsident der JLU zuständig für Studium und Lehre und zugleich vorsitzendes Mitglied des Direktoriums des Gießener Zentrums für Lehrerbildung, ergänzt:  „Dies bestärkt uns in unserem Weg, unser umfangreiches Lehramtsportfolio kontinuierlich weiterzuentwickeln.“

Groß ist die Freude vor allem auch auf Seiten der Antragsteller. Projekt-Sprecher Prof. Stecher erläutert, dass im Mittelpunkt der Gießener Offensive vor allem die erfolgreiche Gestaltung der Studieneingangsphase, die verbesserte Integration von Praxis- und Reflexionselementen im Studium sowie die erweiterte Vernetzung zwischen den Lehrerbildungsphasen stehen. Stecher ist sich sicher: „Diese Maßnahmen, für die die JLU bereits beste Voraussetzungen hat, können nun konsequent und systematisch verstärkt werden. Grundlage für diese Verstärkung ist die weitere Steigerung der Qualität der Hochschullehre, weshalb vor allem auch Fragen der Hochschuldidaktik im Zentrum der Gießener Offensive stehen.“

Die Lehrerbildung ist einer der Profilbereiche der JLU: Rund 6.200 Studierende, also mehr als 20 Prozent der Studierenden an der JLU, sind Lehramtsstudierende. Neun der elf Fachbereiche der Universität Gießen sind in die Lehrerbildung einbezogen; die Ausbildung der Studierenden umfasst alle Lehrämter (Grundschulen, Haupt- und Realschulen, Gymnasien, Förderschulen sowie das berufliche Lehramt). Die JLU stärkt zudem systematisch die für die Lehrerbildung wichtige empirische Unterrichts- und Bildungsforschung.

Hintergrund: „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“

Bund und Länder wollen mit der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ Reformen in der Lehrerbildung anstoßen und unterstützen. Angehende Lehrkräfte sollen auch unter dem Aspekt der inklusiven Bildung besser auf die Schulpraxis vorbereitet werden. Das Programm hat das Ziel, in allen Bundesländern einen wettbewerblichen, breit wirkenden und kapazitätsneutralen Impuls zu geben, mit dem der gesamte Prozess der Lehrerbildung bis in die berufliche Einstiegsphase und die Weiterbildung verbessert werden soll. Insgesamt stellt das BMBF für die „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ bis zum Jahr 2023 bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung.

  • Weitere Informationen

www.bmbf.de/de/21697.php

  • Kontakt

Projektkoordination:
Prof. Dr. Ludwig Stecher
Professur für Empirische Bildungsforschung, Institut für Erziehungswissenschaft
Fachbereich 03 – Sozial- und Kulturwissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen
Karl-Glöckner-Straße 21B
35394 Gießen
Telefon: 0641 99-24071 (Sekretariat Marie-Luise Dietz)
Fax: 0641 99-24079
E-Mail: ludwig.stecher@erziehung.uni-giessen.de

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041

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